Alt-Katholische Gemeinde

Alt-Katholische Gemeinde

1870 entstanden im Streit um zwei Beschlüsse des Ersten Vatikanischen Konzils die Alt-katholischen Kirchen:

Einige Katholiken konnten die Dogmen von der Unfehlbarkeit und obersten Rechtsgewalt des Papstes nicht akzeptieren, da ihnen diese als mit dem alten, katholischen Glauben nicht vereinbar schienen. Deshalb wurden die Anhänger dieser Auffassung Alt-Katholiken genannt. Vor allem in den Niederlanden und in Deutschland entstanden Gemeinden. Die Ökumene spielt im Gründungsdokument der Utrechter Union, die seit 1889 alt-katholische Kirchen verbindet, eine wichtige Rolle.

Im Oktober 1873 feierte Professor Johann Friedrich aus München den ersten Gottesdienst mit den Regensburger Alt-Katholiken in der evangelischen Bruderhauskirche. Im Jahr 1926 erfolgte die Wahl des ersten Kirchenvorstandes und 1939 wurde die Gemeinde Regensburg zur Pfarrei erhoben. Gegenwärtig gehören ihr etwa 170 Mitglieder an. Heute trifft sich die Gemeinde zum Gottesdienst in der evangelischen Kreuzkirche.