Evangelisch-lutherische Kirche

Evangelisch-lutherische Kirche

Vor 500 Jahren wurde in Deutschland von Martin Luther die Reformation in die Wege geleitet. Durch die Kirchenspaltung entstanden evangelisch-lutherische Kirchen und weitere protestantische Konfessionen.

Wie die meisten Reichsstädte schloss sich auch Regensburg im Gefolge der Augsburger Konfession der Reformation an. Am 15. Oktober 1542 wurde in der Neupfarrkirche der erste öffentliche evangelische Abendmahlsgottesdienst gefeiert. Seitdem sind evangelisch-lutherische Christen – wenn auch in der Diaspora lebend – in Regensburg ansässig und prägen den Alltag in der Stadt mit. So hinterließen 100.000 österreichische Exulanten und andere im 17. Jahrhundert vor der Gegenreformation fliehende Protestanten ihre Spuren. Diese zogen durch Regensburg oder ließen sich hier nieder.

In Regensburg leben gegenwärtig circa 22.000 evangelisch-lutherische Christen, die sich auf sechs Gemeinden verteilen. Eine davon ist die Neupfarrkirche mit 2.100 Mitgliedern.